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Qualitätsergebnisse

Qualitätsergebnisse im CLINOTEL-Krankenhausverbund

Patienten und ihre Angehörige haben einen berechtigten Anspruch auf die bestmögliche medizinische und pflegerische Versorgung. Nicht zuletzt vor diesem Hintergrund wurde der CLINOTEL-Krankenhausverbund im Jahr 1999 gegründet.

Deutschlandweit gehören dem CLINOTEL-Krankenhausverbund Krankenhäuser an, die als selbstständige und leistungsstarke Krankenhäuser das Ziel verfolgen, ihre Dienstleistungen in Übereinstimmung mit dem aktuellen medizinischen Wissen und der besten verfügbaren Praxis zu erbringen.

Dieses Verständnis von Qualität in den Krankenhäusern zu leben, ist eine Sache. Eine ganz andere Sache ist es, die Qualität der im Krankenhaus erbrachten Dienstleistungen transparent, messbar und damit vergleichbar zu machen.

Mit dem Ziel, Orientierung bei der Wahl eines Krankenhauses zu bieten, veröffentlichen die CLINOTEL-Mitgliedskrankenhäuser ihre Qualitätsergebnisse auf dieser gemeinsamen Internetpräsenz.

CLINOTEL stellt seine Ergebnisse aus der gesetzlich vorgeschriebenen externen stationären Qualitätssicherung und der CLINOTEL-Qualitätssicherung mit Routinedaten dar.

Nicht alle Behandlungen und Krankheitsbilder werden derzeit von den beiden genannten Verfahren erfasst. In einigen Fällen stehen Ergebnisse nur aus einem der beiden Qualitätssicherungsverfahren zur Verfügung. Messbare kontinuierliche Verbesserung ist natürlich nur dort möglich, wo auch entsprechende Daten vorliegen. Neue Mitglieder im Verbund müssen daher die Ergebnisse der CLINOTEL-Qualitätssicherung mit Routinedaten erst nach Abschluss des ersten vollständigen Jahres ihrer Mitgliedschaft offenlegen.

Die Sicht des Patienten liefert ebenfalls wertvolle Hinweise zur Behandlungsqualität im Krankenhaus und kann Verbesserungspotenziale aufzeigen. CLINOTEL erfasst daher die Zufriedenheit der Patienten seiner Mitgliedskrankenhäuser in einer kontinuierlichen Patientenbefragung und veröffentlicht sie auf dieser Website.

Mit der Veröffentlichung der Ergebnisse aus der verbundinternen Qualitätssicherung und der Patientenbefragung geht CLINOTEL weit über die gesetzlich vorgeschriebenen Anforderungen hinaus. Die CLINOTEL-Mitgliedshäuser setzen sich dabei selbst ehrgeizige Ziele, die sich an den Qualitätsführern der Branche orientieren. Damit stellen sie sich dem regionalen und nationalen Wettbewerb und bekräftigen ihren eigenen Anspruch an eine qualitativ hochwertige und für den Patienten sichere Versorgung im Krankenhaus.


Kreiskliniken Darmstadt-Dieburg
CLINOTEL Krankenhausverbund gGmbH
 
Kreiskliniken Darmstadt-Dieburg Standort
Groß-Umstadt

Kreiskliniken Darmstadt-Dieburg

Vorbeugen eines Druckgeschwürs

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Krankheitsbild

Ein Dekubitus ist eine Wunde der Haut bzw. des darunterliegenden Gewebes, das durch länger anhaltenden Druck entsteht. Das Ausmaß der Schädigung reicht von einer Rötung bei intakter Haut (sogenannter Dekubitus Grad 1) bis hin zu tiefer Hautschädigung mit Auswirkung auf die Knochen (sogenannter Dekubitus Grad 4).

Hintergrund

In Zusammenhang mit schwerwiegenden Erkrankungen und lange andauernder Bewegungs- oder Bewusstseinseinschränkung können Dekubitusgeschwüre entstehen, sogenanntes Wundliegen. Besonders häufig sind ältere Menschen betroffen. Ein Druckgeschwür ist für den betroffenen Patienten sehr schmerzhaft und führt bei ausgeprägter Schädigung meist über Monate zur Pflegebedürftigkeit.
Zentrales Anliegen aus pflegerischer Sicht muss es daher sein, das Entstehen dieser Wunden durch entsprechende Vorbeugemaßnahmen bestmöglich zu verhindern.
Schätzungen zufolge entwickeln jedes Jahr mehr als 400.000 Personen in Deutschland ein Druckgeschwür.

Behandlung

Durch konsequente Vorbeugemaßnahmen kann das Entstehen von Druckgeschwüren fast vollständig verhindert werden. Erster Schritt ist hierbei die Ermittlung des individuellen Dekubitusrisikos eines Patienten, das beispielsweise den Zustand der Haut, die körperliche und psychische Verfassung sowie Bewegungseinschränkungen berücksichtigt. Diese Bewertung wird durch die Pflegekräfte vorgenommen und während des Aufenthaltes im Krankenhaus mehrfach wiederholt.
Sofern möglich sollten Patienten bewegt bzw. zur eigenständigen Bewegung aufgefordert werden. Ist dies aufgrund der Erkrankung nicht möglich, sorgen regelmäßige Umlagerungen des Patienten sowie der Einsatz spezieller Hilfsmittel, wie z.B. Spezialmatratzen, für eine Entlastung des Gewebes. Neben einer ausgewogenen Ernährung und ausreichender Flüssigkeitszufuhr kommt auch der Hautpflege eine besondere Bedeutung zu.

Qualitätsanforderungen

Das Deutsche Netzwerk für Qualitätsentwicklung in der Pflege (DNQP) hat einen Expertenstandard Dekubitusprophylaxe zusammengestellt. Dort sind Anforderungen an Strukturen, Prozesse und zu erreichende Ergebnisse formuliert.

Qualitätsmessung

Im Vordergrund der gesetzlichen Qualitätssicherung steht die Verhinderung von Druckgeschwüren während des stationären Aufenthaltes im Krankenhaus.
Die Rate entstandener Druckgeschwüre gilt auch international als anerkannter Ergebnisindikator für Patientensicherheit, da sie Rückschlüsse über im Krankenhaus umgesetzte Vorbeugemaßnahmen sowie rechtzeitig eingeleitete Behandlungen bietet.
 
 

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